Beziehungen als dein Wegweiser zur Selbstverwirklichung

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Jede Beziehung bietet dir eine wunderbare Möglichkeit persönlich zu reifen. Du erhältst die Gelegenheit, dich in jeder Begegnung selbst wie in einem Spiegel zu betrachten. Dir wird nicht immer gefallen, was du siehst. Doch jede einzelne Person spiegelt einen Aspekt von dir.

Erfahre, wie du durch diese äußeren Botschaften deine inneren Geheimnisse aufdeckst und wie du dir dadurch Beziehungen kreierst, mit denen du im Einklang schwingst.

Wenn ich von Beziehungen schreibe, meine ich viel mehr als partnerschaftliche Liebesverbindungen. Wir pflegen Beziehungen zu unseren Eltern und zu Geschwistern, erfreuen uns an guten Nachbarschaftsverhältnissen, ein wollwollendes, kollegiales Umfeld, amüsieren uns mit unseren Freunden, lieben unsere eigene Kinder usw. usw.

Jede dieser Beziehungen dienen dir jeweils als ein wichtiges Puzzleteilchen auf deinem Weg zur erkennenden und liebevollen Selbstannahme.

Mögen dich die nachfolgenden Zeilen zu mehr Klarheit und Verständnis führen, um deine Beziehungsreise von nun an bewusster anzutreten.

Deine äußere Welt repräsentiert deine innere Welt.

All das, was dir im Außen begegnet, ist ein Abbild deiner inneren Welt. Gefallen dir die Menschen, Situationen und Begebenheiten um dich herum nicht, dann kannst du das zu jeder Zeit ändern. Doch die Veränderung beginnt in dir.

Sicherlich kennst du die Situation, wenn du gut gelaunt unterwegs bist und ein Lächeln auf deinen Lippen trägst. Die Menschen um dich herum erscheinen dir mit einem Mal so freundlich und wohlgesonnen. Sie grüßen dich, lächeln dich an und laden dich zu einem Gespräch ein.

Du trägst also eine gute Stimmung nach außen, die dir von außen erwidert wird.

Nun halte für einen Moment inne und frage dich: Wie geht es mir? 

Analysiere welche Faktoren deine Antwort beeinflussen. 

  • Wer oder was lässt dich erfreuen? 
  • Wer oder was trägt dazu bei, dass du dich unwohl fühlst?
  • Was beschäftigt dich?
  • Hält dich eine Krankheit gefangen?
  • Sorgst du dich um dein Haustier? 
  • Bist du ratlos, wie du dein chaotisches Leben auf die Reihe kriegst? 

Jede Situation spiegelt einen Aspekt deiner Selbst, sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne. Dein gesamtes Umfeld zeigt dir somit an, was in dir wirkt. 

Gleiches zieht Gleiches an.

Idealerweise bist du von Menschen umgeben, die du magst. Oft teilt ihr dann identische Werte und Ansichten. Ihr seid euch also in einer gewissen Weise ähnlich. Diese Beziehungen spiegeln dir Anteile wider, die auch in dir verborgen sind.

Du magst besonders die Leichtigkeit deiner besten Freundin? Auch in dir steckt ein Teil von dieser Leichtigkeit. Es zeigt sich mglw. nicht immer im selben Zusammenhang, doch diese Eigenschaft ist auch in dir vorhanden, sonst würdest du sie gar nicht wahrnehmen.

Du schätzt die Kreativität deiner Kollegin, die Hilfsbereitschaft deiner Nachbarn, das Kuschelbedürfnis deines Partners? All diese Wesenseigenschaften, stecken auch in dir.

Soweit, so angenehm.

Ab und an gibt es jedoch auch Konfrontationen mit Partnern, Kindern, Eltern, Geschwistern, Kollegen, dem Chef und viele andere Menschen in deinem Umfeld mehr. 

So unbequem sich manche dieser Situationen für dich anfühlen mögen, hierin steckt das wahre Lernpotenzial für deine persönliche Entwicklung. Denn auch diese Begebenheiten spiegeln einen Teil von dir selbst.

Ja, vermutlich sträubt sich nun einiges in dir, wenn du bspw. an all die bindungsunwilligen Menschen auf deiner Partnersuche denkst, die ewige Streitereien mit deinem Vater dir durch den Kopf gehen oder du innerlich explodieren könntest, weil dir stets die Gehaltserhöhung versagt bleibt. 

Das soll also alles etwas mit dir zu tun haben?

Ja, das hat es und diese Situationen bieten dir eine ideale Möglichkeit, um zu schauen, was in deinem Inneren wirkt und nun aufgelöst werden darf. 

So könnte dir bspw. die Bindungsunwilligkeit im Außen deine eigene innere (und verborgene) Unsicherheit vor einer festen Liaison offenbaren. Hier heißt es jedoch für dich, ganz genau hinschauen und ausfindig zu machen, worum es wirklich für dich geht.

Nicht jede Situation spiegelt dir 1:1 dieselbe Begebenheit wider. 

So bedeutet bspw. die Untreue deines Partners nicht, dass du in der Liebe selber untreu bist. Hier darfst du eher dahin schauen, bei welchen Gelegenheiten du selbst nicht ganz zu dir stehst.

Je widerwilliger du dich gegen eine Person oder Situation sträubst, desto intensiver ist das der Hinweis, dass darin Klärungspotenzial für dich verborgen liegt.

Du kannst das natürlich ignorieren, doch die Begebenheiten werden sich immer so lange wiederholen, bis du endlich bereit bist, hinzuschauen und das Thema dahinter zu lösen.

Übernimm die Verantwortung für dich selbst!

Viele Menschen, und vielleicht sogar auch du, sind oft im Außen bei „den Anderen“, anstatt bei sich selbst. Sie projizieren ihre Ansichten, Erwartungen und Wünsche an ihre Umgebung, in der Hoffnung, dass sich damit ihre Situation entspannt. 

Letztendlich offenbarst du auf diese Weise auch nichts anderes, als einen Teil von dir selbst.

Achte einfach mal darauf, wie du über andere Menschen sprichst.

Nutzt du bspw. oft verallgemeinernde Sätze wie:

  • Männer sind alleine einfach nicht in der Lage einen Haushalt sauber zu führen.
  • Wenn man Kinder hat, kommst du zu nichts anderen mehr.
  • Jede Frau liebt Farben und Düfte.

Oder Sätze wie:

  • Das muss dich doch wahnsinnig machen.
  • Du bist ein Feigling. 
  • Das macht dir bestimmt Spaß.

Du projizierst von dir auf andere. Du hinterlässt eine Bemerkung über dich.

Und ja, es ist natürlich viel angenehmer, dir vorzustellen, dass ein anderer Eigenschaften und Gefühle besitzt, die du in dir selbst verleugnen möchtest.

Übersetzt heißen die o.g. Äußerung nichts anderes als:

  • Ich bin nicht immer in der Lage alleine meinen Haushalt sauber zu halten.
  • Seit ich Kinder habe, habe ich es noch nicht geschafft, mich auch um meine Bedürfnisse zu kümmern.
  • Ich liebe Farben und Düfte.
  • Mich macht das wahnsinnig.
  • Ich bin ein Feigling. Ich traue mir das nicht zu.
  • Mir würde das sehr viel Spaß machen.

Übernimm einfach die Verantwortung für jeden Teil, der zu dir gehört. Wenn du dich auf jemand anderen projizierst, hinderst du dich daran, verantwortlich für dich selbst zu handeln. 

Falls du damit in Widerstand gehen solltest, ist das völlig in Ordnung. Die meisten Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, dass das, was sie sagen, sich tatsächlich in ihnen befindet. Das ist eine verbreitete Form des Verleugnens.

Wenn dich Beziehungen immer wieder herausfordern und dich daran hindern, unbeschwert, dein Leben zu genießen, dann lohnt sich ein intensiver Ausflug zu dir selbst. Ich helfe dir gerne dabei, deine Beziehungslandkarten zu entschlüsseln. Wenn du dafür wahrhaftig bereit bist, dann melde dich einfach für ein Kennenlerngespräch an.

Ich freue mich, wenn du mir deine Gedanken dazu im Kommentar hinterlässt. ⬇️

Dieser Artikel ist Teil der Blogparade „Beziehungsgeflüster“, die von Dr. Annette Pitzer und mir (Steffi Linke) initiiert worden ist. Alle mitwirkenden Beiträge findest du in diesem Artikel zusammengefasst.

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Wer schreibt denn hier?

Porträt Steffi Linke, Coach bei Liebe und Beziehungen, Praxis für Lebens- und Liebesglück


Hey, ich bin Steffi und ich bin überzeugt davon, dass jeder glückliche, erfüllte Beziehungen leben kann, wenn wir verstehen, dass alles bei uns selbst beginnt.

Viele machen die Liebe verantwortlich, dass sie nicht glücklich macht, dass sie verletzt und weh tut oder dass sie schwer zu finden und auch zu halten sei.

Doch es ist nicht die Liebe, die für all das verantwortlich ist, sondern es ist das, wie wir über sie denken und was wir von ihr halten.
Und darüber schreibe ich dir hier, damit du verstehen lernst, dass die Liebe die einzigste und stärkste Kraft ist, mit der du all deine Herausforderungen in deinem Leben bewältigen kannst. Erfahre hier mehr.

6 Kommentare

  1. Liebe Steffi,
    da sind viel Weisheit und Wahrheit in Deinem Artikel. Vor allem wenn die Beteiligten sich auf annähernd gleicher Schwingungsfrequenz befinden. Wie eine Begegnung verläuft hängt aber eben auch von der Schwingungsfrequenz der Personen ab. Schwingt man selber hoch und verbringt Zeit mit Menschen die niedriger schwingen, kann man seine eigene Schwingung meist nicht länger als 15 Minuten halten. Der Mensch, als soziales Wesen, passt sich der Schwingung der ihn umgebenden Menschen an. Das nennt man Schwingungsintegrität. Dann fühlst Du Dich nach einer solchen Begegnung nur noch ausgelaugt. Dann kommt die Arbeit in Deinem Sinne. Wer erkennt welche Beziehung förderlich ist, der kann den anderen Beziehungen weitgehend aus dem Weg gehen. Spiegelarbeit ist ein wundervolles Tool um sich weiter zu entwickeln.
    Alles Liebe
    Annette

    Antworten
    • Danke für deine wundervolle Ergänzung, liebe Annette.
      
Ja, auch das gilt es herauszufinden: Welche Beziehungen sind reine Energieräuber? Und auch darin liegt eine Lernaufgabe für uns, nämlich: Wie grenzen wir uns von solchen Kontakten ab? Wie können wir uns darin im Loslassen üben? 

      Dieser Weg ist nicht immer einfach, doch er lohnt sich definitiv zu gehen. Schon aus der Sehnsucht der reinen Lebensfreude heraus. 😉

      Antworten
    • Liebe Steffi,
      danke für diesen tollen Artikel. Vieles davon ist mir selbst schon aufgefallen, ich werde aber jetzt noch einmal sehr viel genauer hinschauen und hinterfragen.

      Sonnige Grüße
      Elke

      Antworten
      • Liebe Elke,
        nun ja, ich denke, wir alle werden immer wieder Neues auf unserer Erdenreise entdecken, was uns persönlich weiterbringt. Danke für deinen Kommentar! ☺️
        Liebe Grüße,
        Steffi

        Antworten
  2. Liebe Steffi, Dein Artikel wirft zentrale Fragen auf und ich finde es spannend, wie Du das Thema darstellst. Danke dafür. Ich möchte mich Annette Pitzer anschließen, denn ich beschäftige mich aktuell auch mit Energiearbeit und den Möglichkeiten, die eigene Energie möglichst so zu erleben, dass sie konstruktiv und die Beziehung stärkend ist. Quasi an Deinen Artikel anschließend behandle ich in meinem Artikel, mit dem ich an der Blogparade teil nehme, die Frage, wie Achtsamkeit in der Kommunikation dabei helfen kann, sich selbst und den Partner besser zu verstehen und die Beziehung wieder mit mehr Leichtigkeit und Glück zu erleben.
    Ich danke Dir und Annette von ganzem Herzen, dass ich bei Eurer Blogparade mit machen darf.
    Ich bin schon ganz gespannt auf alle anderen Artikel! Viele Grüße Evelyn

    Antworten
    • Herzlichen Dank, liebe Evelyn, für deine Rückmeldung und auch deine Anknüpfung zum Artikel.
      Kommunikation ist ja vom Grundsatz her schon ein enorm wichtiger Faktor für gelingende Beziehungen. Hierin zusätzlich noch Achtsamkeit mit einzubringen, krönt das Ganze noch.

      Viele Grüße,
      Steffi

      Antworten

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