Alleine sein und sich somit einsam fühlen, hat wenig mit der Abwesenheit von anderen Menschen zu tun.
Es ist in diesem Moment ein mit sich selber nichts anfangen können. Man ist sich selbst zu viel oder eben zu wenig.

Unangenehme Gedanken haben nun Platz


Wenn wir für uns ganz alleine sind, haben plötzlich Gedanken Platz, die man eigentlich nicht gerne haben möchte. Es gibt Zeit für Themen, die geklärt werden wollen und die sich ins Bewusstsein drängen.

Dabei kann etwas auffallen, was fehlt oder was man nicht haben möchte.
Da ist es häufig viel bequemer, sich abzulenken und beschäftigt zu sein, anstatt sich mit evt. quälenden Gedankengut auseinanderzusetzen. Ggf. müsste man ja dann noch handeln…

Ein Partner, um nicht mehr alleine zu sein


Gerade alleinlebende Menschen wünschen sich aus verschiedensten Gründen einen Partner/eine Partnerin. Ein häufiger Grund ist, dass man dann ja nicht mehr so alleine sei. Der/die Ausgewählte wird die vorrangige „Zweckerfüllung der Beziehung“ recht bald bemerken, wenn z.B. eine pausenlose Zweisamkeit nicht beidseitig gewünscht ist.

Bewusstsein für seine Wünsche und Bedürfnisse erschaffen


Ideal wäre es, wenn man sich seiner Wünsche und Bedürfnisse schon klar bewusst ist und wenn man bereits weiß, mit welchen Möglichkeiten man sich selbst helfen kann.

Dann würde die Erwartungshaltung an andere Menschen geringer werden. Wir würden unser Wohlbefinden nicht in Abhängigkeit zu anderen Menschen stellen. Und Alleinsein würde nicht gleich -einsam sein- bedeuten.